| | SERVICE "Der kleine SNOB / Le petit SNOB" - Folge 14 19.Juli 2003, 16.45 Uhr auf ARTE Maßschuhmacher Cleverly: In den Royal Arcades von Old Bond Street riecht London noch wie zu Zeiten von Queen Victoria. Und beim Meister aller Schuhmacher-Meister, bei Cleverly‘s, lauscht John Carnera seinen Kunden beim Smalltalk bisweilen bei Geschichten aus den Kolonien. Bevor es ans Maßnehmen für die wahrscheinlich traditionsreichsten und besten Schuhe der Welt geht. Wer hier seine Füße vermessen läßt, dem garantiert Carnera klassische Eleganz - und nie wieder Hühneraugen. George Glasgow und Partner John Carnera stellen in ihrer Werkstatt pro Jahr maximal 1500 maßgefertigte Schuhpaare mit dem Cleverly-Siegel her. Im Preis von 1500 Pfund ist also eine gewisse Exklusivität inbegriffen. Die - natürlich - komplett handgefertigten Cleverly Schuhe sind nur in ein paar Modellen lieferbar. Und zum größten Teil für Männer. Für die meisten Damen hält die sechsmonatige Anfertigungszeit einfach nicht Schritt mit den neuesten Mode-Tendenzen. Und jede Anpassung an Trends oder gar hochglänzende Modeblätter ist umgekehrt den Gentlemen von der Bond Street ein Greuel.
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Wer Lavendel, unser Kraut der Woche, nur als Parfüm-Grundstoff und vom Duft von Großmutters Lieblingsseife kennt, verkennt die hübsche Pflanze.Lavendel hilft bei Migräne und Depressionen, Magenverstimmungen und Asthma. Im Kleiderschrank wirkt Lavendel gegen Motten. Und in der Küche kann man Lavendel statt Rosmarin anwenden, mit Hammel oder Fisch und Fleisch.
Buchtipp: "Die Fitness- und Energieküche mit Kräutern", Ursula Braun-Bernhart, Mosaik Verlag München, 2001, ISBN: 3-576-11538-2 "Falken Lexikon der Gewürze", Ulrike Bültjer, Falken Verlag, 1998, ISBN: 3-8068-4980-3
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Der lieblings Franzose der Deutschen steht Rede und Antwort in unserem Snob-Fragebogen.
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Gourmet-Häppchen, japanisches Fast-Food oder Yuppie-Schnickschnack - wie immer man die kunstvoll zubereiteten Kombinationen aus Reis und rohem Fisch auch betrachtet, eines ist gewiß: Der Sushi-Boom fernab von Tokio ist nicht zu bremsen. In einer ehemaligen Fischhalle am Hamburger Elbstrand gibt es jetzt ein Sushi-Restaurant der etwas anderen Art. Hier ist kein Japaner für Nippons Nationalgericht verantwortlich, sondern ein junger Koch aus Norddeutschland, dem die ehernen Gesetze japanischer Sushi-Tradition sozusagen Wurscht sind. Das know how holte sich der dreißigjährige Steffen Henssler auf einer Sushi-Akademie in Kalifornien. Gemeinsam mit seinem Vater eröffnete er vor eineinhalb Jahren das "Henssler und Henssler" - und macht sich seither mit eigenwilligen Sushi-Kreationen einen Namen in Hamburgs feiner Gesellschaft. Die Philosophie Hensslers ist es, immer mal wieder das Undenkbare zu denken. Das hat er in Kalifornien gelernt. Dort gibt es keine Puristen. Ein Sushi mit Hummer - anything goes. Seine Respektlosigkeit hat ihm inzwischen bereits 13 Gault-Millau-Punkte eingebracht.
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Und zum Schluß: der kleine Stilberater mit Designer-Star Wolfgang Joop. Diese mal mit Monsieur Joops Anmerkungen zu "Jugendmode und Jugendwahn"
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