ARCHIV - "Der kleine SNOB / Le petit SNOB"


20. Dezember 2003, 16.45 Uhr auf ARTE
Die Themen:

Der Kleine Snob entführt uns in die Welt der Stunden und Minuten. In der Komplikationsabteilung Genfer Uhrenmanufaktur Patek Philippe wird an Mondphasen, Schlagwerken und Kalendern mit Schaltjahrfunktion - ganz ohne Elektronik - gearbeitet. HIer gilt: Je mehr Komplikationen desto besser .Produziert wird hier z.B. die Sky Moon Tourbillion. Allerdings werden nur vier Stück dieser 650.000 Euro teuren Uhren im jahr gefertigt. und Firmenchef Philippe Stern läßt es sich nicht nehmen persönlich zu entscheiden wer eine der vier neuen Sky Moons besitzen darf. Tagesschau-Sprecher Jan Hofer erzählt uns wie er sich vor 25 Jahren mit dem Uhren-Virus infizierte und zum leidenschaftlichen Sammler wurde. Er besitzt zwar bereits zu jedem Kleidungsstil und Anlass die passende tickende Begleitung, dennoch Der Kleine Snob begleitet ihn Der Kleine Snob auf der Suche nach seinem 13. Sammlerstück, zum ältesten deutschen Juwelierunternehmen Brahmfeld und Gutruf in Hamburg. Auf der Schweizer Uhren-Börse im Uhrenmuseum von La Chaux-de-Fonds im Juratreffen wir den gefragtesten Uhren-Experten Antoine Simonin, der um alle Uhren in seinem Besitz aufzuziehen etwa einen Tag brauchen würde.


Das Ding von Übermorgen kommt aus dem Schwarzwald, fährt auf Schienen, ist solarbetrieben und passt sogar in einen kleinen Koffer: Die Modelleisenbahn von dem Hersteller Märklin ist die erste Eisenbahn im Aktenkoffer und verbreitet deutsches Heimatgefühlauf Z-Spurgröße.

Unser Kraut der Woche, heißt Perilla und wird auch wilder Sesam genannt. Ursprünglich stammt es aus den chinesischen Wu Yuang Bergen und ihm werden magische Kräfte zugeschrieben. Perilla schmeckt unaufdringlich nachZimt, Anis oder Süßholz udn enthält dieselben Omega-3-Fettsäuren, die auch das Olivenöl so gesund machen.

Der Snob check dieses Mal mit Judith Holofernes, Sängerin der Senkrechtstarter "Wir sind Helden".

Für Franzosen ist es das Nonplusultra der Vorspeisen-Kultur, für viele Deutsche gemeine Tierquälerei: die französische "foie gras", zu deutsch "Stopfleber". In Deutschland ist die Stopfmast für Gänse und Enten verboten, der Import der Köstlichkeit allerdings erlaubt. Das Périgord, östlich von Bordeaux, ist berühmt für seine Burgen, seine schwarzen Trüffel und - seine Gänsestopfleber. Nirgendwo, schwören Gourmets, sei die foie gras, die "fette Leber", besser als hier. Und ordern so viel davon, daß die Périgord-Gänse den Bedarf nicht mehr decken können. Seit über dreißig Jahren stellt der Familienbetrieb von Roger Crouzel in Salignac Gänse- und Entenstopfleber her – zum Beispiel mit Trüffeln. Und unter Wahrung traditioneller Qualitätskriterien. Crouzels Leber ist deshalb dreimal so teuer wie die Importprodukte. Auch wenn die Mastmethoden in Deutschland umstritten bleiben: Gute Leber komme nur von glücklichen Gänsen, sagt Züchter Alain Germain. Die Gans nämlich sei sensibel. Und bei gestressten Tieren werde die Leber zäh und trocken. Im Gegensatz zu den oft nach nur 8 Lebenswochen gemästeten Industriegänsen, darf sich Germains Federvieh auf 20 Quadratmetern Wiese pro Tier fithalten. Beim industriellen Stopfen der Gänse sind sogar Verletzungen der Speiseröhre möglich. Wird die Menge des Futterbreis übertrieben, wird es für die Tiere zur Tortur. Bei Germain wird deshalb haargenau dosiert und der "Reifegrad" der Leber mit der Hand geprüft, um unnötige Mast-Tage zu vermeiden.

SNOB appeal: Frei nach dem Monroe Motto "Diamonds are a girl‘s best friend" gibt es jetzt endlich Diamantschmuck für den zweiten besten Freund der Mädchen: das Mobiltelefon. Naja, nicht ganz Diamanten. Aber die 110 Swarovski-Kristalle glitzern ja auch ganz schön

Und zum Schluß: der kleine Stilberater mit Designer-Star Wolfgang Joop. Heute mit Monsieur Joops Anmerkungen zum Thema "Was Männer sexy macht".









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