ARCHIV - "Der kleine SNOB / Le petit SNOB"


19. Juli 2003, 16.45 Uhr auf ARTE
Die Themen:

Die wahrscheinlich traditionsreichsten und besten Schuhe der Welt, stammen aus den Royal Arcades der Old Bond Street in London. Seit den zwanziger Jahren fertigt man hier - bei Cleverly´s - maßgeschneiderte Schuhe aus den feinsten Materialien. Etwa 1500, komplett handgefertigte, exclusive Schuhpaare verlassen pro Jahr das Haus Cleverly´s. John Carnera, Meister bei G.J. Cleverly, weiß nicht nur worauf es bei der Fertigung ankommt, sondern gibt auch Gratistips worauf wir normal Sterblichen beim Schuhkauf achten sollten - ein Paar Cleverly-Schuhe kostet immerhin rund 2200 Euro. Dafür halten sie laut Carnera aber auch 20 Jahre und man läuft auf Jahrhunderte alter Eichenrinde. Wer also nicht ganz so gut betucht ist und lieber weiter Schuhe "von der Stange" kauft, sollte vor Allem auf eine gute Verarbeitung achten - zum Beispiel dass der ganze Schuh aus Leder ist oder, dass der obere Teil und die Sohle miteinander vernäht und nicht geklebt sind.

Unser Kraut der Woche stammt eigentlich aus der Provence im Süden Frankreichs, wächst aber ebenso gut in Norwegen: Der Lavendel. Er hilft nicht nur gegen Motten im Kleiderschrank, sondern auch gegen Migräne, Depressionen, Magenverstimmungen und Asthma.

Im SNOB Appeal: Ein zusammenrollbares Brot-Schneidebrett inklusive einem Säckchen Salz. Vom Hersteller als Hochzeitsgeschenk oder - allen Ernstes - für Miniwohnungen angeboten, kann diese Grundausrüstung des Bettelmönchs für legere 75 Euro erworben werden.

In unserem Snob check leiht uns dieses Mal der Lieblings-Franzose der Deutschen - Pierre Brice - sein Ohr und beantwortet unseren Fragebogen.

Die einen betrachten Sushi als Gourmet-Häppchen, andere als japanisches Fast-Food oder Yuppie-Schnickschnack. In einer ehemaligen Fischhalle am Hamburger Elbstrandt der dreißigjährige Steffen Henssler mit seinem Vater, eröffnete vor eineinhalb Jahren, das "Henssler und Henssler". Das know how, für das kunstvolle Zubereiten aus Reis und rohem Fisch, holte der junge Koch aus Norddeutschland sich auf einer Sushi-Akademie in Kalifornien. Der Master of Sushi hält sich dabei keineswegs an die althergebrachten Regeln japanischer Sushi Meister. Bei ihm gibt es eben Sushi nach California-Style, zum Beispiel mir frittiertem Hummer oder auch schon mal mit Ente, Pflaumensoße oder Spargel. Steffen Henssler verrät uns worauf es beim Sushi Rollen ankommt, welche Fische für Sushi besonders geeignet sind und warum Fisch auf keinen Fall nach Fisch riechen sollte.

Das Ding von übermorgen: Das Memory Cap, erfunden von dem Salzburger Ingenieur Peter Patrowsky. Der kleine, nützliche Helfer zeigt zuverlässig an ob man seine Wohnungstür oder sein Auto abgeschlossen - oder es mal wieder vergessen hat. Die zwei Gehäusehälften werden einfach über dem Schlüssel als Kappe zusammengedrückt. Das simple, aber geniale Prinzip funktioniert ganz ohne Batterie oder Elektronik.

Unser kleiner Stilberater, Stardesigner Wolfgang Joop, gibt uns dieses Mal Anmerkungen zu "Jugendmode und Jugendwahn".









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