ARCHIV - "Der kleine SNOB / Le petit SNOB"


15. März 2003, 16.45 Uhr auf ARTE
Die Themen:

Im College de France in Paris, schaut der kleine Snob dem Molekular-Gastronom Hervé This, bei seinen revolutionären Studien, über die Schulter. Hier sammelt This merkwürdige Küchenregeln - warum Frauen z.B. an bestimmten Tagen lieber keine Mayonnaise zubereiten sollten, da sie sonst schlecht wird - und überprüft diese mit Experimenten. Und so zeigt eine seiner Studien auch, dass man Mayonnaise ganz ohne Ei herstellen kann, nämlich mit Gelantine. Die Forschungsergebnisse tauscht der Chemiker regelmäßig mit dem Luxusrestaurant des 3-Sterne Kochs Pierre Gagnaire in Paris aus. Und hier findet man garantiert immer die richtige Zutat für die Elemente der Formeln, die Hervé zuvor gedreht, gewendet und geformt hat. Gagnaire erzählt unserem Snob von dem Ei, das es vor Hervé so nicht gab und was ihn an der Zusammenarbeit mit seinem Freund dem Chemiker so glücklich macht.

Das Kraut der Woche hilft besonders in der Form von Tee gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Aber auch bei schweren und fetten Speisen sorgt Thymian für eine leichtere Verdauung.

Snob appeal: Die sonst doch so biedere Wärmflasche, hat dank der Firma Made, nun ein neues kuschel weiches Outfit. In poppig buntes (echtes) Lammfell gehüllt, hilft sie nicht nur gegen kalte Füße. Der Pelz mit Wärmflasche hat jedoch auch den stolzen Preis von rund 100 Euro.

Im Snobcheck steht dieses Mal Charles Schumann, der berühmteste Barkeeper Deutschlands, Rede und Anwort zu unserem Fragebogen.

Im Herzen von Brianza, der italienischen Hochburg der Möbelindustrie, trifft der kleine Snob den renommiertesten Kustschreiner der Welt in dessen Werkstatt: Perluigi Ghianda. Einzelstücke und Prototypen baut er z.B. für Rosenthal, Bulgari und Rolex. Der Magier der Holzkunst schöpft seine Inspiration aus den Werken der alten Meister, welche er unter Anderem auf diversen Flohmärkten aufspürt. Der kleine Snob erfährt, warum man gute Qualität bei Möbeln vor allem an den Stellen des Stückes prüfen kann, die man nicht sieht und warum sich eine Schublade auch von der Seite aus gut öffnen lassen muß.

Das Ding von übermorgen verhilft jeder eingehenden e-Mail zu einer menschlichen Stimme und soll so angeblich den mangelnden menschlichen Zuspruch im Cyberspace ersetzten. Der 70 Euro teure Plastikpiepmatz eMil erinnert an Termine, nimmt Memos von Kollegen auf und nervt mit dem einen oder anderen Spruch auch ganz gerne mal im einstellbaren Minuten -Takt.

Madame Bleuler (schweizer Benimm-Expertin) zeigt uns Partytricks am Buffet und wir erfahren, wie man immer eine Hand für das Shake-hands frei hat.









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