Liebe an der Macht 

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Auch ein kritischer Ansatz kann die Obama-Show nicht entzaubern. (...) Das Private ist das Politische, mit dem Privaten wird Politik gemacht, und ohne das Private scheint Politik nicht möglich, zumindest nicht, politische Macht zu erlangen. Das ist die Lehre, die man aus der dritten Staffel der ARD-Reihe "Liebe an der Macht" ziehen kann.
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ganz so schlimm, wie es der Titel befürchten lässt, kommt es dann doch nicht. "Liebe an der Macht" ist nicht etwa eine neue Vorabend-Soap oder Degeto-Schmonzette, vielmehr will der WDR ein in den Jahren 2004 und 2005 schon einmal erprobtes dokumentarisches Format wiederbeleben: das Doppelporträt eines Politikers an der Spitze eines Staates und des Menschen an seiner Seite. Die Idee ist auch ganz und gar nicht abwegig, haben doch mit den Obamas und den Sarkozys zwei bemerkenswerte Paare das politische Parkett betreten, die eine halbe Dekade zuvor noch niemand auf der Rechnung hatte.
taz

(...) Die Äußerungen sind unterhaltsam, die filmische Aufbereitung ist flott. Hat Michelle Obama am Tag der Entscheidung wirklich zu ihrem Mann gesagt "Wow, du bist jetzt Präsident. Kannst du morgen die Mädchen in die Schule bringen?" Egal, klingt gut. Lässt er wirklich seine "dreckigen Socken" herumliegen, wie sie klagt? Egal, klingt gut.
Focus.de

(...) Da ist die Zahl der Zeitzeugen so übersichtlich wie die Zahl der Filmaufnahmen aus der Frühzeit der Paare. Aus dem Mangel haben (...) die Autoren des Obama-Beitrags eine Tugend gemacht und einen sehr unterhaltsamen Film komponiert. Da geht es darum, wie wichtig die Krümmung von Michelle Obamas Augenbrauen für die öffentliche Meinung ist, darum, welche Bedeutung es hat, wenn sie sagt, dass er immer seine Socken herumliegen lässt. Das alles hat viel von einer boulevardesken Show, und mehrfach schrammt der Obama-Film am Rührstück vorbei. (...) Aber dann bekommt er doch die Kurve und nimmt genau jenen Swing auf, der Obama wohl auch zur Macht katapultiert hat.
sueddeutsche.de

(...) Der Film über dieses Paar macht absolut gute Laune.
Hamburger Abendblatt

Die erste Folge der neu aufgelegten ARD-Reihe "Liebe an der Macht" erzählt die Geschichte vom Aufstieg des modernen amerikanischen Vorzeige-Paars als flott komponierte Bilder-Reise, die die Image-Kampagne der Obamas im Wahlkampf gründlich analysiert. Um Antworten auf aktuelle Fragen geht es weniger, was man am Ende durchaus vermisst. Aber ohne einen Ausflug in die Welt der "einzigen wirklichen Popstars der Politik", so das Fazit des Autoren-Trios Francesca D’Amicis, Petra Höfer und Freddie Röckenhaus, hätte in der dritten Staffel der Doku-Reihe "Liebe an der Macht" ein wichtiges Element gefehlt.
Der Tagesspiegel

(...) Francesca D'Amicis, Petra Höfer und Freddie Röckenhaus blenden in ihrer bemerkenswerten Dokumentation aber auch die Schattenseiten nicht aus. Die privaten Bilder, die die Kameras aus dem Leben der Obamas zu sehen bekommen, suggerieren eine Natürlichkeit, die exakt konstruiert ist und deren Wirkung mit einer Unzahl an PR-Berater abgestimmt ist.
Frankenpost

Das öffentliche Bild der beiden wird nicht zuletzt von Michelle Obama geprägt - die blitzgescheite Harvard-Absolventin und Juristin aus Chicago gilt als wichtige und selbstbewusste Beraterin ihres Mannes. (...) Der gut recherchierte Film des renommierten Autorentrios Francesca D´Amicis, Petra Höfer und Freddie Röckenhaus, das vor zwei Jahren den Deutschen Fernsehpreis für einen Beitrag über Doping bekommen hat, ist denn auch mehr eine Dokumentation über die 45-Jährige als über ihren drei Jahre älteren Mann. (...)
Mainzer Allgemeine Zeitung

Kenntnisreich und detailliert schildert die Folge den Aufstieg des schwarzen Politikers zum mächtigsten Mann der Welt. Minutiös rekapituliert das Autorentrio den cleveren Wahlkampf und die zentrale Rolle, die die schöne Anwältin, Gattin und Mutter Michelle Obama dabei spielte. In einer geschickten Auswahl aus den verfügbaren Bilderfluten gelingt es ihm, das Charisma des ersten schwarzen Präsidentenpaars der Vereinigten Staaten einzufangen. (...)
ddp

Obama-Biografen, US-Journalisten und -Politikexperten bestätigen den Filmemachern, wie echt und innig die Beziehung der beiden zueinander sei. Sie habe ihn, den Politprofi, menschlicher erscheinen lassen, ihn geerdet im amerikanischen Familienleben. Interviews und Auftritte des Paares unterstreichen das, machen deutlich, wie das Paar langsam aber stetig zu einem Vorbild für Millionen wurde.
dpa

Der Satz hatte das Zeug für eine Hollywood-Inszenierung und klang wie aus einem Drehbuch. Barack Obama, gerade eben zum Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt, ließ den Rest der Welt von der Bühne aus wissen: "Ich möchte jetzt mit derjenigen tanzen, die mich hierher gebracht hat, mit der Liebe meines Lebens. Sie kann alles, was ich kann - nur, dass sie dabei auch noch hohe Absätze trägt." (...)
Hörzu

"Liebe an der Macht" startet mit einem sehenswerten Porträt des amerikanischen Vorzeigepaares, das mit der Diagnose endet: "Gemeinsam sind sie die bisher einzigen wirklichen Popstars der Politik."
ddp




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