WIR WELTMEISTER!


DIE GRÜNDUNG DER BUNDESREPUBLIK
1954 IM WANKDORFSTADION ZU BERN

Mit dem Aus! Aus! Aus! des bis zur Besinnunglosigkeit enthusiasmierten Radio-Reporters Herbert Zimmermann fing alles an. Am 4. Juli 1954 wurde Deutschland zum ersten Mal Fußball-Weltmeister. Und eine Nation meldete sich zurück. Diesmal mit friedlichem „Dynamit in den Füßen“ des Rechtsaußen Helmut Rahn. So jedenfalls beschrieb Reporter Zimmermann die Schußgewalt des deutschen Superstürmers. 
Neun Jahre nach Kriegsende waren die Deutschen von ihrem ersten zivilen Erfolg so überwältigt, daß selbst heute noch kaum jemand widersprechen würde, wenn der Nationalfeiertag auf den 4. Juli verlegt würde. Denn mit dem Endspielsieg wurde die junge Republik tatsächlich gegründet.

Vierzig Jahre später nimmt auf einem ambulanten Trainerbänkchen auf Kunstrasen eine komplette Elf von Zeitzeugen Platz und bekennt sich zum Wunder von Bern: Bundeskanzler Helmut Kohl, Oppositions-Chef Hans-Jochen Vogel und Ex-DDR-Regierungschef Hans Modrow kommen ebenso zu Wort wie Nobelpreisträger Henry Kissinger, Schlagerstar Tony Marshall und Fußball-Fan Ignatz Bubis, der schildert, wie er am Endspieltag im Stadion in Bern stand, Seite an Seite mit dem späteren Bundestrainer Helmut Schön. Außerdem kramen in ihren Erinnerungen und Gefühlen: Reporter-Legende Kurt Brumme (in Bern „Ersatzmann“ für Herbert Zimmermann), Star-Historiker Hans Mommsen, Torjäger Jürgen Klinsmann, Theater-Regisseurin Gudrun Gerlach und der Wiener Kabarettist und Box-Kommentator Werner Schneyder. 
Zu Wort kommen aus der 54er Weltmeister-Mannschaft außerdem: Fritz und Ottmar Walter, Hans Schäfer, Horst Eckel, Ersatztorwart Heini Kwiatkowski sowie die kurz nach Vollendung des Films verstorbenen Werner Liebrich und Maxl Morlock. 
Dazu gibt es es eine völlige Neubearbeitung des historischen Filmmaterials und des Zimmermannschen Radio-Thrillers.

Vierzig Jahre später nimmt auf einem ambulanten Trainerbänkchen auf Kunstrasen eine komplette Elf von Zeitzeugen Platz und bekennt sich zum Wunder von Bern: Bundeskanzler Helmut Kohl, Oppositions-Chef Hans-Jochen Vogel und Ex-DDR-Regierungschef Hans Modrow kommen ebenso zu Wort wie Nobelpreisträger Henry Kissinger, Schlagerstar Tony Marshall und Fußball-Fan Ignatz Bubis, der schildert, wie er am Endspieltag im Stadion in Bern stand, Seite an Seite mit dem späteren Bundestrainer Helmut Schön. Außerdem kramen in ihren Erinnerungen und Gefühlen: Reporter-Legende Kurt Brumme (in Bern „Ersatzmann“ für Herbert Zimmermann), Star-Historiker Hans Mommsen, Torjäger Jürgen Klinsmann, Theater-Regisseurin Gudrun Gerlach und der Wiener Kabarettist und Box-Kommentator Werner Schneyder. 
Zu Wort kommen aus der 54er Weltmeister-Mannschaft außerdem: Fritz und Ottmar Walter, Hans Schäfer, Horst Eckel, Ersatztorwart Heini Kwiatkowski sowie die kurz nach Vollendung des Films verstorbenen Werner Liebrich und Maxl Morlock. 
Dazu gibt es es eine völlige Neubearbeitung des historischen Filmmaterials und des Zimmermannschen Radio-Thrillers.

Facts

Erstausstrahlung: 12.7.1994, 21 Uhr, Nord 3 und 16.7.1994, WDR
45 Minuten

    test
  • Feedback

    Petra Höfer und Freddie Röckenhaus fragten unter anderem Bundeskanzler Helmut Kohl, Hans-Jochen Vogel, Hans Modrow, Henry Kissinger, Tony Marshall, Reporter Kurt Brumme und Ignatz Bubis nach ihren Erinnerungen.Wichtig: Der Film bietet eine völlige Neubearbeitung der Filmbilder und der berühmten Rundfunkreportage von Herbert Zimmermann.

    Der Spiegel

  • Feedback

    Bei den Interviews wankt die Kamera zuweilen umher wie bei einem Experimentalfilm. Viellelicht soll das ja ein Irrewerden am Deutschsein bekunden. Doch solche kleinen Schwächen werden allemal aufgewogen durch markante Interview-Aussagen, so etwa des Ironikers Werner Schneyder: Einen Staat im Fußball-Stadion zu gründen, das sei doch viel sympathischer als gewaltsame Landnahme.

    Westfälische Rundschau

  • Feedback

    Ein Film, packender als jedes Endspiel.

    taz

  • Feedback

    Die Filmemacher hatten sich aus dem Archiv den Originalbericht der Wochenschau geholt und ihn mittels Standkopierungen, Zeitlupen und Wiederholungen so gestreckt, daß der Hörfunkkommentar wirklich synchron zu den Bildern ablief. Zu erkennen waren nun Details des Spiels, die genialen Pässe der Ungarn, der robuste Körpereinsatz von Rahn oder das unendliche Gewurstele in den Strafräumen. Im Film Wir Weltmeister! wurden die scheinbar auf ewig zusammengefügten Teile endlich wieder aufgetrennt und neu verbunden.

    Freitag

Credits

Ein Film von:
Petra Höfer
Freddie Röckenhaus
Kamera:
Martin Schmitz
Schnitt:
Miriam Peter
Redaktion:
Elmar Hügler (Radio Bremen)
Elke Hockerts-Werner (WDR)

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