TROPENFIEBER


VORSTOSS AM ORINOCO
HUMBOLDTS ABENTEUER IN SÜDAMERIKA

1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Von Humboldt will gemeinsam mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch fast unerforschten Regenwald von Südamerika bereisen und nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holt er sich von der spanischen Krone.

Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt.

Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller „Die Vermessung der Welt“ das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldtexperte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber stecken bleibt.

Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller „Die Vermessung der Welt“ das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldtexperte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Facts

Erstausstrahlung: Sonntag, 16. September 2007, 19.30 Uhr, ZDF

    test
  • Feedback

    “ … manchmal sprechen die Bilder schlicht für sich.“

    Westfälische Rundschau

  • Feedback

    „Alexander von Humboldt hat vor mehr als 200 Jahren geographische Veränderungen als Folgen von Klimawandel erkannt. Der Mann war ein Phänomen und entsprach so gar nicht dem Klischee des Wissenschaftlers im Elfenbeinturm. Petra Höfer und Freddie Röckenhaus setzen dem Feldforscher mit ihrem Tropenfieber-Film ein Denkmal, das ihm gefallen haben dürfte.“

    Süddeutsche Zeitung

  • Feedback

    „Die filmische Romantisierung findet in der Fernsehreise „Expedition: Tropenfieber“ ein jähes Ende. (…) Auch ohne Auflösung ist den Dortmundern Petra Höfer und Freddie Röckenhaus ein interessanter Mix aus Spielfilmszenen und Interviews in Sydney gelungen.“

    WAZ

  • Feedback

    „Höfer und Röckenhaus entführen die Zuschauer in eine Welt, in der Fernreisen noch mit Gefahr verbunden waren, Lebensgefahr sogar – egal, ob sie mit William Bligh in die Südsee segeln, Alexander von Humboldt in den bis dahin nahezu unerforschten Dschungel am Amazonas paddeln oder der britischen Völkerkundlerin Mary Kingsley durch Schwarzafrika stapfen. (…) Die zwei Filmemacher wissen aber auch, dass starke Geschichten starke Bilder brauchen. „Tropenfieber“ hat sie.“

    Westropolis

  • Feedback

    „Als polyglotten ‚Indiana Jones der Feldforschung’ porträtieren die Dortmunder Filmemacher Petra Höfer und Freddie Röckenhaus den Mann, der zwei Jahrhunderte nach seinen großen Expeditionen vor allem als Naturforscher verehrt wird. Eine tadellose Dokumentation in Form eines spannenden Spiels mit einem ausgezeichneten Benjamin Völz in der Rolle des Alexander von Humboldt.“

    WAZ

  • Feedback

    „Die drei „Tropenfieber“-Filme sind szenische Dokumentationen, die größtenteils an den Originalschauplätzen entstanden. Die drei eindringlichen Porträts besonderer Persönlichkeiten zeigen diese in den Schlüsselmomenten ihrer Abenteuerreise, wobei neue wissenschaftliche Erkenntnisse vielfach frisches Licht auf die Geschehnisse werfen.“

    PresseEcho.de

Credits

Buch, Regie, Produktion: Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

Darsteller: Benjamin Völz (Alexander von Humboldt), Luiz Eduardo Correa (Aimee Bonpland), Marcelo Maia (Padre Zea), Téofilo Eliseo Mena (de Soto)

Kamera: Johannes Imdahl

Schnitt: Jörg Wegner

Realisatoren: Friederike Schmidt-Vogt, Ivano Cordeiro, Francesca D’Amicis

Produktionsleitung: Svenja Mandel

Producer Brasilien: Claus Ruegner, Leo Wery

Redaktion: Friederike Haedecke (ZDF)

Eine Produktion von colourFIELD im Auftrag des ZDF

Alle Credits

Related Films