Petting, Pop und Leserbriefe


BRAVO - das Zentralorgan der Kids

BRAVO ist auf dem Höhepunkt angelangt. 1,5 Millionen Exemplare werden jede Woche verkauft, 2,4 Millionen Teenager zwischen zehn und sechzehn verschlingen jede Woche das Neueste über Petting, Pop und Pickelcremes. Keine deutsche Zeitschrift deckt ihre Zielgruppe so allumfassend ab. Und obwohl BRAVO-Leser im Durchschnitt nur drei Jahre bei der Stange bleiben, weil sie der Pubertät und damit BRAVO entwachsen, feiert BRAVO 1996 bereits den 40. Geburtstag.

Neben STERN und SPIEGEL ist das Zentralorgan der Kids der erfolgreichste Zeitschriften-Titel der Republik. 
Das Radio-Bremen-Team Höfer und Röckenhaus hat zwei Wochen lang in der Münchner Redaktion von BRAVO gedreht. Vom Foto-Shooting mit der populären Teenager-Band „Caught In The Act“ bis zur Redaktionskonferenz, von der Telefon-Beratung über Sex-Themen mit dem „Dr.-Sommer-Team“ bis zum „Love & Sex-Report“ mit der 16jährigen Maike, die sich für die Serie nackt fortografieren läßt.

Von der Arbeit am Fotoroman über eine junge Türkin, die zwangsverheiratet werden soll, bis zur Entstehung der Mode-Seiten und der Aufklärungs-Leserbriefseite. Von den allgegenwärtigen In- und Out-Hitlisten über die Leserbriefredaktion mit 8.000 Briefen pro Woche bis zum BRAVO-Archiv, mit kostbaren Frühaufnahmen der Beatles und Rolling Stones. 
Zu Wort kommen die Redakteure, Grafiker, Fotografen und Psychotherapeuten von BRAVO, ebenso wie die Leser und vor allem Leserinnen. Die Pflichtlektüre der Taschengeldempfänger gilt Erziehern als „das größte pädagogische Experiment auf deutschem Boden seit Einführung der Schulpflicht“.

BRAVO schwankt zwischen Indizierungen (zuletzt im Herbst 1995) wegen Pornographie-Verdachts und Nachdruck durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die meisten Eltern heutiger Teenies sind selbst von BRAVO aufgeklärt und sozialisiert worden. Doch BRAVO ist stets ein Abbild der Zeiten. Heute machen sich einerseits Konsum- und Markenfetisch und eine merkwürdige Technisierung der Beziehungen breit, andererseits berichtet das Unterhaltungs-Blatt BRAVO kritisch über Umweltzerstörung, Mururoa und sexuellen Mißbrauch in der Familie.

Denn jede Jugend bekommt offenbar die BRAVO, die sie verdient.

Neben STERN und SPIEGEL ist das Zentralorgan der Kids der erfolgreichste Zeitschriften-Titel der Republik. 
Das Radio-Bremen-Team Höfer und Röckenhaus hat zwei Wochen lang in der Münchner Redaktion von BRAVO gedreht. Vom Foto-Shooting mit der populären Teenager-Band „Caught In The Act“ bis zur Redaktionskonferenz, von der Telefon-Beratung über Sex-Themen mit dem „Dr.-Sommer-Team“ bis zum „Love & Sex-Report“ mit der 16jährigen Maike, die sich für die Serie nackt fortografieren läßt.

Von der Arbeit am Fotoroman über eine junge Türkin, die zwangsverheiratet werden soll, bis zur Entstehung der Mode-Seiten und der Aufklärungs-Leserbriefseite. Von den allgegenwärtigen In- und Out-Hitlisten über die Leserbriefredaktion mit 8.000 Briefen pro Woche bis zum BRAVO-Archiv, mit kostbaren Frühaufnahmen der Beatles und Rolling Stones. 
Zu Wort kommen die Redakteure, Grafiker, Fotografen und Psychotherapeuten von BRAVO, ebenso wie die Leser und vor allem Leserinnen. Die Pflichtlektüre der Taschengeldempfänger gilt Erziehern als „das größte pädagogische Experiment auf deutschem Boden seit Einführung der Schulpflicht“.

BRAVO schwankt zwischen Indizierungen (zuletzt im Herbst 1995) wegen Pornographie-Verdachts und Nachdruck durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die meisten Eltern heutiger Teenies sind selbst von BRAVO aufgeklärt und sozialisiert worden. Doch BRAVO ist stets ein Abbild der Zeiten. Heute machen sich einerseits Konsum- und Markenfetisch und eine merkwürdige Technisierung der Beziehungen breit, andererseits berichtet das Unterhaltungs-Blatt BRAVO kritisch über Umweltzerstörung, Mururoa und sexuellen Mißbrauch in der Familie.

Denn jede Jugend bekommt offenbar die BRAVO, die sie verdient.

Facts

Erstausstrahlung: 1.1.1996, 18.45 Uhr, ARD
45 Minuten
Einschaltquoten bei der Erstsendung: 2,02 Mio / 10,3 % Marktanteil
Weitere Ausstrahlungen: 3SAT, Nord 3, Hessen 3, ORB 3, B 1 (SFB), Südwest 3, Phönix

    test
  • Feedback

    Jede Woche verkauft das Zentralorgan der Kinder, die BRAVO, rund eineinhalb Millionen Exemplare. Freddie Röckenhaus und Petra Höfer porträtierten das Blatt, das wahrscheinlich mehr Jugendliche aufgeklärt hat als drei Elterngenerationen.

    Süddeutsche Zeitung

  • Feedback

    Daß die Mitarbeiter des bunten Jugendblattes wissen, was sie tun, stand wohl auch vor der gelungenen Reportage außer Frage. Eng am Konzept des Heftes orientiert, legte der Beitrag dasselbe offen.

    Westfälische Rundschau

  • Feedback

    Petra Höfer und Freddie Röckenhaus hatten nicht nur einen flotten Film mit unglaublich vielen Informationen gemacht, sondern auch verstanden, die Bild-, Fakten- und Unterhaltungsfülle kritisch anzugehen.

    Rheinische Post

  • Feedback

    Ob der Star-Schnitt von Elvis oder der Solidaritätsaufruf für die Kelly-Family: Für das Teenie-Blatt BRAVO haben sich die Herzenswünsche der deutschen Jugend in 40 Jahren offenbar kaum verändert.

    Der Spiegel

Credits

Ein Film von:
Petra Höfer
Freddie Röckenhaus
Kamera:
Martin Schmitz
Schnitt:
Miriam Peter
Redaktion:
Elmar Hügler (Radio Bremen)

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