Hasso, Rex und Herrchen


Das Championat des Deutschen Schäferhunds

Er ist – neben deutschen Autos – das einzige Deutsche, das man überall auf der Welt liebt. Seine Anhänger kommen aus Israel oder Südkorea, aus Argentinien und Japan, aus Brasilien, Indien, China und den USA. Zweitausend Ortsgruppen mit 100.000 Mitgliedern in 85 Ländern widmen sich hoch offiziell der Pflege seines Erbgutes. Er begeistert Fernseh-Kommissare ebenso wie die Box-Champions George Foreman und Axel Schulz oder Tennis-Star Steffi Graf. Denn er ist nervenstark, selbstsicher und treu: der Deutsche Schäferhund.

Zum „Weltchampionat“ treffen sich Jahr für Jahr über 2.000 Schäferhunde und ihre Herrchen, um im größten Hunde-Wettbewerb der Welt den Champion zu küren: Ob „Diensthunde“, „Zuchtrüden“ oder „Herdengebrauchshunde“, kurz HGH. Vor allem die Zuchtrüden werden bejubelt, wenn sie mit bis zu einhundert ihrer Nachkommen stolz durch das volle Nürnberger Franken-Stadion paradieren, einen Steinwurf entfernt vom einst großdeutschen „Reichssportfeld“.

Sie bewältigen Beißen und Ablassen, Hindernis-Parcours und Schönheitskonkurrenzen und stellen die angeblich oberste Maxime des Deutschen-Schäferhund-Lebens unter Beweis: „Gebrauchstüchtigkeit“. 
“Hasso, Rex und Herrchen“ begleitet Schäferhunde und Schäferhundbesitzer durch Lampenfieber, Siege und Niederlagen. Ein Film über treue Hundeblicke, Gehorsam und Pflichtbewußtsein, über Prachtexemplare und Familienähnlichkeit. Über den beliebtesten Rassehund der Welt – der den Andersgläubigen bisweilen auch als „Mistvieh der Nation“ gilt, wie es DER SPIEGEL betitelte. Über Hasso, Rex und – nicht zuletzt – ihre Herrchen.

Zum „Weltchampionat“ treffen sich Jahr für Jahr über 2.000 Schäferhunde und ihre Herrchen, um im größten Hunde-Wettbewerb der Welt den Champion zu küren: Ob „Diensthunde“, „Zuchtrüden“ oder „Herdengebrauchshunde“, kurz HGH. Vor allem die Zuchtrüden werden bejubelt, wenn sie mit bis zu einhundert ihrer Nachkommen stolz durch das volle Nürnberger Franken-Stadion paradieren, einen Steinwurf entfernt vom einst großdeutschen „Reichssportfeld“.

Sie bewältigen Beißen und Ablassen, Hindernis-Parcours und Schönheitskonkurrenzen und stellen die angeblich oberste Maxime des Deutschen-Schäferhund-Lebens unter Beweis: „Gebrauchstüchtigkeit“. 
“Hasso, Rex und Herrchen“ begleitet Schäferhunde und Schäferhundbesitzer durch Lampenfieber, Siege und Niederlagen. Ein Film über treue Hundeblicke, Gehorsam und Pflichtbewußtsein, über Prachtexemplare und Familienähnlichkeit. Über den beliebtesten Rassehund der Welt – der den Andersgläubigen bisweilen auch als „Mistvieh der Nation“ gilt, wie es DER SPIEGEL betitelte. Über Hasso, Rex und – nicht zuletzt – ihre Herrchen.

Facts

Erstausstrahlung: 4.9.1998, 21.45 Uhr, ARD
Einschaltquoten der Erstsendung: 2,58 Mio. / 9,6 % Marktanteil
Weitere Ausstrahlungen: Nord 3, WDR 3, Hessen 3, ORB 3, Südwest 3

    test
  • Feedback

    Die Reportage triefte vor Ironie und war dem Sujet damit mehr als angemessen. Am schönsten anzusehen die Spitzmündchen von "Herrchen" und "Frauchen" in der Halbtotalen die "wuff-wuff!" ausstießen, um "ihre Hunde in Laune zu halten" im harten Konkurrenzkampf.

    Frankfurter Rundschau

  • Feedback

    Die Bilder, die die beiden Kameraleute (einer hieß wirklich Thomas Schäfer, aber der andere leider hinten nicht Hund) bei diesem Event eingefangen hatten, waren drollig montiert und recht nett anzusehen. Herrchen, die auf komischen Tröten ihre Vierbeiner anfeuerten, Japaner, die ein Loblied auf den deutschen Schäferhund ("Is' wie Mercedes") abließen, eine Köttelkehrmaschine, die alle angelegentlich anfallenden Tretminen prompt entsorgte und anschließend sogar den Fundort duschte - unter der Rubrik Realsatire alles ganz kurzweilig.

    taz

Credits

Ein Film von:
Petra Höfer
Freddie Röckenhaus
Kamera:
Thomas Schäfer

Schnitt:
Jörg Wegner
Redaktion:
Michael Geyer (Radio Bremen)

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