Deutschland von oben 3


Folge 7: Stadt

Wenn die Bäcker morgens das Licht in den Backstuben anschalten, ahnt man beim Blick aus dem All, wo wir leben: Entlang des Rheins und der Ruhr reihen sich unsere größten Städte, an den Küsten strahlen Hamburg und Bremen in der Nacht, im Osten Berlin, im Süden Stuttgart und München. Doch auch der Lichterteppich der Dorf- und Kleinstadt-Bäckereien lässt ahnen, dass unsere Städte einst zur Versorgung der Menschen entstanden sind – um Märkte abzuhalten, um Handel mit den Waren zu treiben, die im Umland erzeugt wurden, oder um als Rastplatz, Zoll- und Relais-Station entlang der wichtigsten Handelsrouten am Zwischenhandel zu verdienen.

Der Blick aus dem Helikopter zeigt: Erstaunlich viele Städte in Deutschland haben Altstädte und Patrizier-Fassaden bis heute erhalten – oder wieder aufgebaut. Manche Klein- und Mittelstädte, ob Landshut oder Goslar, Lüneburg oder Soest, Hameln oder der Touristenmagnet Rothenburg ob der Tauber, gehörten im Mittelalter zu den wichtigsten und reichsten Städten Deutschlands. Landshut an der Isar etwa, war weit bedeutender als die heutige Millionenstadt München. Der Auf- und Abstieg von Städten über die Jahrhunderte lässt sich an ihrer heutigen Architektur und ihren Jahresringen aus der Luft besonders gut entdecken.

Deutschland von oben 3″ erzählt aus der Luft die Erfolgsgeschichten und die Krisen deutscher Städte: Von Frankfurt, das seinen dauerhaften Rang einem geographischen Zufall verdankt, über Düsseldorf, das als „Schreibtisch des Ruhrgebiets“ Karriere machte, bis zum autogerechten Hannover, das eine Reihe seiner im Krieg zerstörten Altbauten – ganz platzsparend – in einem einzigen Straßenblock zusammenfasste. Von Aachen, wo die meisten deutschen Könige und Kaiser gekrönt wurden, bis nach Köln, das sich bis heute um den berühmten Dom drängt – aber im beginnenden Mittelalter mit sagenhaften 30.000 Einwohnern die größte Stadt des Heiligen Römischen Reiches war.

Wenn der Film-Helikopter über einer der zwei letzte Zechen und dem letzten Stahlwerk des Ruhrpotts fliegt, über BASF in Ludwigshafen oder dem VW-Werk in Wolfsburg, spürt man die Wucht deutscher Industriestädte. Und warum sie nie Regierungs- oder Verwaltungssitz wurden. Ebenso wie beim Flug über Leipzig, Stuttgart oder München schlagartig die Bedeutung der Eisenbahn für die Karriere unserer Großstädte klar wird: Bahnhöfe und Schienenkörper nehmen bis heute riesige Areale in deutschen Innenstädten ein. Oder werden gar zur Lebensader einer Stadt – wie die Schwebebahn in Wuppertal.

Der Blick aus dem Helikopter zeigt: Erstaunlich viele Städte in Deutschland haben Altstädte und Patrizier-Fassaden bis heute erhalten – oder wieder aufgebaut. Manche Klein- und Mittelstädte, ob Landshut oder Goslar, Lüneburg oder Soest, Hameln oder der Touristenmagnet Rothenburg ob der Tauber, gehörten im Mittelalter zu den wichtigsten und reichsten Städten Deutschlands. Landshut an der Isar etwa, war weit bedeutender als die heutige Millionenstadt München. Der Auf- und Abstieg von Städten über die Jahrhunderte lässt sich an ihrer heutigen Architektur und ihren Jahresringen aus der Luft besonders gut entdecken.

Deutschland von oben 3″ erzählt aus der Luft die Erfolgsgeschichten und die Krisen deutscher Städte: Von Frankfurt, das seinen dauerhaften Rang einem geographischen Zufall verdankt, über Düsseldorf, das als „Schreibtisch des Ruhrgebiets“ Karriere machte, bis zum autogerechten Hannover, das eine Reihe seiner im Krieg zerstörten Altbauten – ganz platzsparend – in einem einzigen Straßenblock zusammenfasste. Von Aachen, wo die meisten deutschen Könige und Kaiser gekrönt wurden, bis nach Köln, das sich bis heute um den berühmten Dom drängt – aber im beginnenden Mittelalter mit sagenhaften 30.000 Einwohnern die größte Stadt des Heiligen Römischen Reiches war.

Wenn der Film-Helikopter über einer der zwei letzte Zechen und dem letzten Stahlwerk des Ruhrpotts fliegt, über BASF in Ludwigshafen oder dem VW-Werk in Wolfsburg, spürt man die Wucht deutscher Industriestädte. Und warum sie nie Regierungs- oder Verwaltungssitz wurden. Ebenso wie beim Flug über Leipzig, Stuttgart oder München schlagartig die Bedeutung der Eisenbahn für die Karriere unserer Großstädte klar wird: Bahnhöfe und Schienenkörper nehmen bis heute riesige Areale in deutschen Innenstädten ein. Oder werden gar zur Lebensader einer Stadt – wie die Schwebebahn in Wuppertal.

Facts

Ausstrahlungstermine:
Sonntag, 19. Mai 2013 um 19:30 Uhr, ZDF
Samstag, 18. Mai 2013 um 19:30 Uhr, ZDFneo und Mediathek
Samstag, 25. Mai 2013 um 16:30 Uhr, ZDFneo
Sonntag, 02. Juni 2013 um 20:15 Uhr, ZDFneo

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Credits

Buch, Regie, Produktion: Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

Helikopter Kamera: Peter Thompson, Irmin Kerck

Kamera: Tobias Kaufmann, Stephan de Leuw, Richard Koburg, Moritz Bauer, Marcus von Kleist u.a.

Schnitt: Johannes Fritsche

Realisatoren: Kay Schlasse, Susanne Rostosky, Francesca D’Amicis, Silke Bojahr

Produktionsleitung: Svenja Mandel

Sprecher: Leon Boden

Redaktion: Friederike Haedecke (ZDF)

Eine Produktion von colourFIELD im Auftrag des ZDF

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