Deutschland von oben 3


Folge 9: Fluss

Auf der berühmtesten deutschen Ostsee-Insel, auf Rügen, werden die legendären Kreidefelsen inzwischen aus der Luft vermessen. Per Laser sollen Abbrüche und Erdrutsche kalkulierbarer werden. Am berühmten Kap Arkona versinken inzwischen die letzten Überreste einer mittelalterlichen Tempelburg im Meer. „Deutschland von oben – 3″ begleitet Archäologen und Vermessungstechniker beim Einsatz an der Ostsee – dem Binnenmeer, dessen Küste aus der Luft eine verblüffende Schönheit entfaltet: Inseln und Bodden, Sümpfe und Sandstrände scheinen aus der Luft beinahe kalifornisch – und an schönen Tagen sogar im Türkis der Karibik.

An der Nordsee dagegen investiert man jedes Jahr Millionen, damit die beliebtesten Ferieninseln der Deutschen nicht von den Gezeiten weggerissen werden. „Deutschland von oben″ zeigt vergangene und zukünftige Küstenveränderungen von Borkum bis Sylt – ein endloser Kampf gegen Sturmfluten und Strömungen. Und begleitet die Helikopter, die bei Sturm und meterhohen Wellen die Lotsen auf Containerschiffe fliegen – und aus der Luft abwinschen.

Auch deutsche Flüsse wurden über Jahrhunderte im Zaum gehalten – ausgebaggert oder begradigt, eingedämmt oder aufgestaut. Der Flug über ursprüngliche Flusslandschaften zeigt, was wir damit verloren haben: von den Schluchten am Oberlauf der Donau bis zum badischen Dschungel am Rhein. Auch im Ruhrgebiet waren Flüsse lange nur die Abwasserkanäle der Montanindustrie. Heute werden künstliche Flussbetten gebaut, die selbst der ehemaligen Kloake Emscher wieder einen natürlich anmutenden Lauf nehmen lassen.

Fast alle großen Gewässer – von den Urstromtälern bis zur Ostsee – sind in Deutschland nach den Kälteperioden der Eiszeit entstanden, als sich das Schmelzwasser der Gletscher einen Weg ins Meer suchte. Per Satelliten-Animation reisen wir 250.000 Jahre in eine Vergangenheit und nehmen den Berliner Fernsehturm und Schloss Neuschwanstein mit, in die kilometerdicke Eisschicht der Saale-Periode.

An der Nordsee dagegen investiert man jedes Jahr Millionen, damit die beliebtesten Ferieninseln der Deutschen nicht von den Gezeiten weggerissen werden. „Deutschland von oben″ zeigt vergangene und zukünftige Küstenveränderungen von Borkum bis Sylt – ein endloser Kampf gegen Sturmfluten und Strömungen. Und begleitet die Helikopter, die bei Sturm und meterhohen Wellen die Lotsen auf Containerschiffe fliegen – und aus der Luft abwinschen.

Auch deutsche Flüsse wurden über Jahrhunderte im Zaum gehalten – ausgebaggert oder begradigt, eingedämmt oder aufgestaut. Der Flug über ursprüngliche Flusslandschaften zeigt, was wir damit verloren haben: von den Schluchten am Oberlauf der Donau bis zum badischen Dschungel am Rhein. Auch im Ruhrgebiet waren Flüsse lange nur die Abwasserkanäle der Montanindustrie. Heute werden künstliche Flussbetten gebaut, die selbst der ehemaligen Kloake Emscher wieder einen natürlich anmutenden Lauf nehmen lassen.

Fast alle großen Gewässer – von den Urstromtälern bis zur Ostsee – sind in Deutschland nach den Kälteperioden der Eiszeit entstanden, als sich das Schmelzwasser der Gletscher einen Weg ins Meer suchte. Per Satelliten-Animation reisen wir 250.000 Jahre in eine Vergangenheit und nehmen den Berliner Fernsehturm und Schloss Neuschwanstein mit, in die kilometerdicke Eisschicht der Saale-Periode.

Facts

Ausstrahlungstermine:
Sonntag, 02. Juni 2013 um 19:30 Uhr, ZDF
Samstag, 01. Juni 2013 um 19:30 Uhr, ZDFneo und Mediathek
Sonntag, 02. Juni 2013 um 21:45 Uhr, ZDFneo
Samstag, 08. Juni 2013 um 16:30 Uhr, ZDFneo

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Credits

Buch, Regie, Produktion: Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

Helikopter Kamera: Peter Thompson, Irmin Kerck

Kamera: Tobias Kaufmann, Stephan de Leuw, Richard Koburg, Moritz Bauer, Marcus von Kleist u.a.

Schnitt: Johannes Fritsche

Realisatoren: Kay Schlasse, Susanne Rostosky, Francesca D’Amicis, Silke Bojahr

Produktionsleitung: Svenja Mandel

Sprecher: Leon Boden

Redaktion: Friederike Haedecke (ZDF)

Eine Produktion von colourFIELD im Auftrag des ZDF

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