Deutschland von oben 1


Folge 1: Stadt

Kaum ein Land in Europa ist heute so „verstädtert“ wie Deutschland. Wir verteilen uns fast auf das ganze Land. Aber vom Satelliten aus betrachtet sieht man die großen Leuchtpunkte: Berlin, Hamburg, München. Und vor allem die riesige Milchstraße des Rhein-Ruhrgebiets, die sich von Köln bis Dortmund zieht.

Folge 1 der Reihe „Deutschland von oben“ schaut aus der Luft auf die Städte, in denen die meisten von uns leben. Aus der Luft verraten die Städte die Geheimnisse ihrer Baupläne, ihre innere Logik und manche ihrer versteckten Lebensadern. Ein faszinierender Blick, der neue Erkenntnisse bringt und ein sinnliches Vergnügen ist – wie das Fliegen selbst.

„Deutschland von oben“ schaut auf die Dächer und Türme großer und kleiner Städte, auf die Bahntrassen und Straßenzüge, auf denen jeden Morgen über 40 Millionen von uns, fast alle zur gleichen Zeit, zur Arbeit oder zur Schule streben. Aus der Luft sieht man das Brandenburger Tor mit ganz anderen Augen und man fragt sich, wie die Bäume in den Häuserschluchten der Wohnquadranten von Friedrichshain jemals genug Sonne zum Wachsen bekommen konnten. Von oben sieht man den Luxus von Hamburgs Alstervororten am üppigen Grün und der Größe der Grundstücke. Und man erkennt, wie die Hamburger Speicherstadt auf ihre modernen, neuen Nachbargebäude der Hafen-City stösst.

Wie ist das scheinbar planlose Wirrwarr der mittelalterlichen Straßen in den Altstädten von Rothenburg, Regensburg oder Lübeck zustande gekommen? Welcher geheime Plan steckt dahinter? Und warum folgen in vielen großen deutschen Städten die Straßen der Innenstädte noch immer ihrem Verlauf aus uralten Zeiten – selbst in einer kriegszerstörten Industriestadt wie Dortmund? Doch die Vogelperspektive verrät, dass die vermeintliche Stahl- und Kohlestadt den mittelalterlichen Grundriss der „Freien Reichs- und Hansestadt Dortmund“ beinahe penibel beibehalten hat – bis heute. Und wie kann Münchens Oktoberfest, das größte Volksfest der Welt, überhaupt funktionieren, wenn die meisten der bis zu 500.000 Besucher am Abend alle beinahe zur gleichen Zeit und möglichst mit dem Taxi nach Hause fahren wollen? Und was gibt es für die 195 Megapixel-Kameras zu entdecken, mit denen Orthofoto-Experten über die Wälder Berlins fliegen, die waldreichste Metropole Europas? Und wie identifizieren Experten anhand von englischen Luftbildern noch 65 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges auf Luftbildern die gefährlichen Blindgänger aus den finsteren Zeiten des Bombenkriegs? Nichts hat die deutschen Städte nachhaltiger verändert, als die Zerstörungen des zweiten Weltkriegs. Aus der Vogelperspektive sieht man es deutlicher als je zuvor.

Der Luftbildarchäologe Klaus Leidorf, der allein in Bayern tausende von historischen Fundstellen früherer Siedlungen aus seinem kleinen Propellerflugzeug entdeckt und dokumentiert hat, bringt den Vorteil der Vogelperspektive auf die Formel: „Wenn ich als Ameise auf einem Teppich laufe, kann ich das Muster des Teppichs nicht erkennen. Das kann ich nur von viel weiter oben, mit Abstand.“ Warum aber sind aus manchen Siedlungen, Burgen oder Feldlagern mächtige Städte geworden, während die verborgenen Plätze, die Klaus Leidorf aus der Luft entdeckt, wieder verlassen und vergessen wurden?

„Deutschland von oben“ lädt zu einer Flugreise ein, die Deutschlands Städte zeigt, wie es die meisten von uns noch nie gesehen haben: Von oben. Schauen Sie auf die Dächer von Metropolen und romantischen Kleinstädten, staunen Sie über aufwendige Animationen, die GPS-Daten in Satellitenbildern darstellen können und lassen Sie sich bezaubern von magischen Zeitrafferbildern und den sachkundigen Kommentaren von Deutschlands führendem Städteforscher, Prof. Hartmut Häußermann.

Folge 1 der Reihe „Deutschland von oben“ schaut aus der Luft auf die Städte, in denen die meisten von uns leben. Aus der Luft verraten die Städte die Geheimnisse ihrer Baupläne, ihre innere Logik und manche ihrer versteckten Lebensadern. Ein faszinierender Blick, der neue Erkenntnisse bringt und ein sinnliches Vergnügen ist – wie das Fliegen selbst.

„Deutschland von oben“ schaut auf die Dächer und Türme großer und kleiner Städte, auf die Bahntrassen und Straßenzüge, auf denen jeden Morgen über 40 Millionen von uns, fast alle zur gleichen Zeit, zur Arbeit oder zur Schule streben. Aus der Luft sieht man das Brandenburger Tor mit ganz anderen Augen und man fragt sich, wie die Bäume in den Häuserschluchten der Wohnquadranten von Friedrichshain jemals genug Sonne zum Wachsen bekommen konnten. Von oben sieht man den Luxus von Hamburgs Alstervororten am üppigen Grün und der Größe der Grundstücke. Und man erkennt, wie die Hamburger Speicherstadt auf ihre modernen, neuen Nachbargebäude der Hafen-City stösst.

Wie ist das scheinbar planlose Wirrwarr der mittelalterlichen Straßen in den Altstädten von Rothenburg, Regensburg oder Lübeck zustande gekommen? Welcher geheime Plan steckt dahinter? Und warum folgen in vielen großen deutschen Städten die Straßen der Innenstädte noch immer ihrem Verlauf aus uralten Zeiten – selbst in einer kriegszerstörten Industriestadt wie Dortmund? Doch die Vogelperspektive verrät, dass die vermeintliche Stahl- und Kohlestadt den mittelalterlichen Grundriss der „Freien Reichs- und Hansestadt Dortmund“ beinahe penibel beibehalten hat – bis heute. Und wie kann Münchens Oktoberfest, das größte Volksfest der Welt, überhaupt funktionieren, wenn die meisten der bis zu 500.000 Besucher am Abend alle beinahe zur gleichen Zeit und möglichst mit dem Taxi nach Hause fahren wollen? Und was gibt es für die 195 Megapixel-Kameras zu entdecken, mit denen Orthofoto-Experten über die Wälder Berlins fliegen, die waldreichste Metropole Europas? Und wie identifizieren Experten anhand von englischen Luftbildern noch 65 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges auf Luftbildern die gefährlichen Blindgänger aus den finsteren Zeiten des Bombenkriegs? Nichts hat die deutschen Städte nachhaltiger verändert, als die Zerstörungen des zweiten Weltkriegs. Aus der Vogelperspektive sieht man es deutlicher als je zuvor.

Der Luftbildarchäologe Klaus Leidorf, der allein in Bayern tausende von historischen Fundstellen früherer Siedlungen aus seinem kleinen Propellerflugzeug entdeckt und dokumentiert hat, bringt den Vorteil der Vogelperspektive auf die Formel: „Wenn ich als Ameise auf einem Teppich laufe, kann ich das Muster des Teppichs nicht erkennen. Das kann ich nur von viel weiter oben, mit Abstand.“ Warum aber sind aus manchen Siedlungen, Burgen oder Feldlagern mächtige Städte geworden, während die verborgenen Plätze, die Klaus Leidorf aus der Luft entdeckt, wieder verlassen und vergessen wurden?

„Deutschland von oben“ lädt zu einer Flugreise ein, die Deutschlands Städte zeigt, wie es die meisten von uns noch nie gesehen haben: Von oben. Schauen Sie auf die Dächer von Metropolen und romantischen Kleinstädten, staunen Sie über aufwendige Animationen, die GPS-Daten in Satellitenbildern darstellen können und lassen Sie sich bezaubern von magischen Zeitrafferbildern und den sachkundigen Kommentaren von Deutschlands führendem Städteforscher, Prof. Hartmut Häußermann.

Facts

Erstausstrahlung: Sonntag, 23. Mai 2010 um 19.30 Uhr, ZDF

    test
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    Das bildschöne ZDF-Großprojekt „Deutschland von oben“ zeigt das Land, wie man es noch nicht gesehen hat. Die permanente Vogelperspektive in diesem Film versetzt einen absichtsvoll in einen sehr angenehmen, leicht rauschhaften Bewusstseins-Schwindel. Außerdem ist Deutschland von oben auch einfach Fernsehen auf der Höhe der Zeit. (…) Vielleicht ist es eine der interessantesten Entwicklungen rund um die brillianten Bilder, dass sie den Sinn schärfen dafür, was in Gefahr ist, und Engagement herausfordern. Eine etwas andere Art Heimatfilm im deutschen Fernsehen.

    Süddeutsche Zeitung / Claudia Tieschky

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    Mit dem Hubschrauber, dem Ultraleichtflugzeug und dem Motorflugzeug war das Team um Petra Höfer und Freddie Röckenhaus mehr als ein Jahr lang unterwegs und hat in HD-Qualität Bilder geschossen, deren Faszination sie durch GPS-gestützte Animationen noch zu steigern wissen. (…) Das ist fast schon anrührend, wird bestens inszeniert und klug eingeordnet von dem Städteforscher Hartmut Häußermann. Es ist Geschichts- und Heimatfernsehen modernster Art, besser als Google Earth, technisch bestechend, bildmächtig und aussagekräftig, ohne dass es vieler Worte bedürfte. (…) Die Reihe“Terra X“, in deren Rahmen der Dreiteiler von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus läuft, liefert so aus der Vogelperspektive auch noch den Gegenentwurf zum ZDF-Geschichtsfernsehen Knoppscher Prägung. Echte Überflieger.

    Frankfurter Allgemeine Zeitung / Michael Hanfeld

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    Den Auftakt macht an diesem Sonntag der Blick auf die Städte Deutschlands: 45 Minuten, die derart interessant und prallgefüllt mit Informationen sind, dass man sich mindestens eine Doppelfolge wünscht. (…) Unglaublich, was man alles in eine Dreiviertelstunde packen kann. Den größten Eindruck macht der Film, wenn er zeigt, wie durch den Perspektivwechsel geradezu detektivische Arbeit möglich wird. So ist der Blick auf Regensburg zunächst einmal nur optisch spektakulär. Doch dann sieht man, dass noch heute, im 21. Jahrhundert, die Keimzelle der Stadt – ein Römerlager – erkennbar ist. (…) Diese Zurückbesinnung erdet den beschleunigten Menschen des Globalisierungszeitalters. (…) Schon bemerkenswert, dass Luftaufnahmen dabei helfen können, seine Wurzeln zu entdecken.

    Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung / Marcus Bäcker

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    Zweiter Teil einer grandiosen Luftfahrt über Deutschland. Begeisternde Bilder in HD, Geschichte, Bio, Erdkunde – schön wie Gemälde und spannend wie ein Krimi.

    Bild

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    Es würde den Rahmen sprengen, alle magischen Momente aus „Deutschland von oben“ aufzuzählen und der Versuch, sie zu beschreiben, kann ihnen ohnehin nicht gerecht werden. (…) Die Filme sind beispielhaft für unterhaltsam verpackte Information. Wenn der erste Experte auftaucht, wirkt er in dieser opulenten Bilderkaskade zunächst wie ein Fremdkörper, aber dann ergibt sich durch die Zusammenarbeit mit Archäologen, Stadtforschern und Biologen die nötige Erdung der Dokumentarreihe. (…) Mit Marktanteilen von rund 15 Prozent lag „Deutschland von oben“ auf diesem Sendeplatz weit oben. Ein Beleg dafür, dass selbst bei etablierten öffentlich-rechtlichen Marken Experimente möglich sind.

    epd Medien / Tilmann Gangloff

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    Als Heimatkunde mit Aha-Effekt und ästhetischem Mehrwert könnte man diesen Dreiteiler bezeichnen. Die zum Teil atemberaubenden Luftaufnahmen sind dabei jeweils sinnvoll eingebettet in kurz angerissene Geschichten über steinzeitliche Siedlungsformen oder die Routen der Zugvögel. (…) „Deutschland von oben“ ist modernstes Fernsehen im besten Sinn. Motiviert ist der Blick von oben durch den Drang, dem Betrachter durch die privilegierte Perspektive spezifische Informationen zu erschließen. (…) Ansosnten haben Petra Höfer und Freddie Röckenhaus wieder einmal eine imponierende Produktion abgeliefert, was sich nicht zuletzt in der außergewöhnlich großen Publikumsresonanz wiederspiegelte. Die beiden Autoren haben beispielsweise auch in ihrer dreiteiligen Dokumentation „Expedition ins Gehirn“ über Asperger-Autisten und in ihrem Zweiteiler „Das Imperium der Viren“ gezeigt, dass sie große Spezialisten sind, die wissenschaftliche Themen kurzweilig, spannened, ästhetisch ansprechend und dabei auch hintergründig vermitteln können.

    Funkkorrespondenz / Manfred Riepe

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    Schöner, höher, weiter. Die Terra X-Doku Deutschland von oben setzt mit Bildern aus der Vogelperspektive neue Maßstäbe.

    HörZu / Michael Tokarski

Credits

Buch, Regie, Produktion: Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

Helikopter Kamera: Peter Thompson

Kamera: Marcus von Kleist, Johannes Imdahl, Thomas Schäfer, Torbrjörn Karvang, Thomas von Kreisler, Hanno Hart u.a.

Schnitt: Jörg Wegner, Maren Grossmann

Realisatoren: Friederike Schmidt-Vogt, Susanne Rostosky, Francesca D`Amicis, Kay Schlasse, Sandra Schmidt

Produktionsleitung: Svenja Mandel

Sprecher: Leon Boden

Redaktion: Friederike Haedecke (ZDF), Alexander Hesse (ZDF)

Eine Produktion von colourFIELD im Auftrag des ZDF

Alle Credits

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