Das Imperium der Viren


Folge 2: Der unsichtbare Feind

Biowaffen-Experten wie der Amerikaner C.J. Peters und der Exil-Russe Serguei Popov halten es für denkbar, dass Viren in nächster Zukunft für Terror-Anschläge benutzt werden. Der nächste Schlag von Fanatikern könnte nicht mehr Büro-Wolkenkratzer zum Ziel haben, sondern die Gesundheit der Menschen.

Der zweite Doku-Thriller der Reihe „Das Imperium der Viren“ zeichnet in aufwendiger Spielhandlung ein Szenario nach, das in ähnlicher Form von Wissenschaftlern des Berliner Robert-Koch-Instituts durchgespielt wurde: Bei einem internationalen Kongress in Berlin gelingt es Terroristen, die Servietten am Buffet des Abschluß-Empfangs mit Pocken-Viren zu kontaminieren. Pocken gelten als einzige Virenart offiziell als ausgerottet. Deshalb sind nur noch die älteren Jahrgänge gegen Pocken durch Impfung geschützt. Bei dem Berliner Anschlag werden unter anderem der New Yorker Virologe James Baldrin und die Dortmunder Medizin-Studentin Sammie Mahale angesteckt. Wenige Tage nach dem Anschlag ist die Welt in Panik. In 37 Ländern brechen Pocken-Epidemien aus.

In den Zeiten des Kalten Krieges rüsteten die Sowjetunion und die USA auch im Bereich der biologischen Kriegsführung mit Viren auf. Offiziell wurden die riesigen Bestände aus den Laboren der Großmächte großteils vernichtet. Virologen wie Sergui Popov aber, der selbst an der Produktion von Biowaffen beteiligt war, glauben, dass in der Zeit des Zusammenbruchs des kommunistischen Regimes alles zu Geld gemacht wurde. Auch Bestände von Pockenviren. In wessen Händen sie heute sind, kann niemand sagen.

Zum ersten Mal verwendet „Das Imperium der Viren“ die spannende Mischung aus inszenierter Spielhandlung, optisch anspruchsvollen Reportage-Elementen, Interviews mit den besten Experten der Welt und atemberaubenden 3D-Animationen aus dem Körper.

Die zweite Folge, Der unsichtbare Feind“, begleitet Star-Forscher wie den Brasilianer Luiz Pereira, den Amerikaner Nathan Wolfe oder der Franzose Xavier Pourrut in die Regenwälder von Südamerika, Asien und Afrika, auf ihren Suchen nach den möglichen nächsten Killern. Unbekannten Viren also, die bald von Tieren auf Menschen überspringen könnten. Bei jedem Ausbruch etwa der Killer-Viren Ebola oder Marburg, befürchten Experten, dass Terrorgruppen sich von erkrankten Patienten in Afrika die Keime besorgen und sie anschließend synthetisch vermehren könnten – wie es die russischen Labors es bereits vor 20 Jahren taten.

In aufwendigen, eigens für diese Reihe produzierten 3D-Animationen werden die nur unter Elektronen-Mikroskopen sichtbaren Viren sichtbar gemacht. Das Fazit der spannenden 45 Minuten kann nur das sein, das der kürzlich verstorbene Nobelpreisträger Joshua Lederberg zog: Viren sind unsere einzigen Konkurrenten um die Herrschaft auf diesem Planeten. Sie sind auf der Suche nach Nahrung – und wir sind ihr Stück Fleisch.“

Die zweite Folge, Der unsichtbare Feind“, begleitet Star-Forscher wie den Brasilianer Luiz Pereira, den Amerikaner Nathan Wolfe oder der Franzose Xavier Pourrut in die Regenwälder von Südamerika, Asien und Afrika, auf ihren Suchen nach den möglichen nächsten Killern: Unbekannten Viren, die bald von Tieren auf Menschen überspringen könnten. Bei jedem Ausbruch, etwa der Killer-Viren Ebola oder Marburg, befürchten Experten, dass Terrorgruppen sich von erkrankten Patienten in Afrika die Keime besorgen und sie anschließend synthetisch vermehren könnten – wie es die russischen Labors bereits vor 20 Jahren taten.

Die Autoren Petra Höfer, Freddie Röckenhaus und Francesca D‘Amicis haben zuvor unter anderem die viel beachtete Reihe Expedition ins Gehirn“ produziert, den im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten Doping-Zweiteiler Blut und Spiele“ oder die Kult-Doku-Serien Mondän!“ und Tropenfieber“. Das Imperium der Viren“ entstand in Co-Produktion mit einer Reihe von europäischen Sendern. Neben Radio Bremen, Arte und WDR sind etwa die RAI in Italien, RTÉ Irland, YLE Finnland oder UR Schweden beteiligt. Gedreht wurde in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Dänemark, Niederlande, Großbritannien, der Ukraine, den USA, Brasilien, Gabun/Afrika, Kongo, Hongkong und Indonesien.

Der zweite Doku-Thriller der Reihe „Das Imperium der Viren“ zeichnet in aufwendiger Spielhandlung ein Szenario nach, das in ähnlicher Form von Wissenschaftlern des Berliner Robert-Koch-Instituts durchgespielt wurde: Bei einem internationalen Kongress in Berlin gelingt es Terroristen, die Servietten am Buffet des Abschluß-Empfangs mit Pocken-Viren zu kontaminieren. Pocken gelten als einzige Virenart offiziell als ausgerottet. Deshalb sind nur noch die älteren Jahrgänge gegen Pocken durch Impfung geschützt. Bei dem Berliner Anschlag werden unter anderem der New Yorker Virologe James Baldrin und die Dortmunder Medizin-Studentin Sammie Mahale angesteckt. Wenige Tage nach dem Anschlag ist die Welt in Panik. In 37 Ländern brechen Pocken-Epidemien aus.

In den Zeiten des Kalten Krieges rüsteten die Sowjetunion und die USA auch im Bereich der biologischen Kriegsführung mit Viren auf. Offiziell wurden die riesigen Bestände aus den Laboren der Großmächte großteils vernichtet. Virologen wie Sergui Popov aber, der selbst an der Produktion von Biowaffen beteiligt war, glauben, dass in der Zeit des Zusammenbruchs des kommunistischen Regimes alles zu Geld gemacht wurde. Auch Bestände von Pockenviren. In wessen Händen sie heute sind, kann niemand sagen.

Zum ersten Mal verwendet „Das Imperium der Viren“ die spannende Mischung aus inszenierter Spielhandlung, optisch anspruchsvollen Reportage-Elementen, Interviews mit den besten Experten der Welt und atemberaubenden 3D-Animationen aus dem Körper.

Die zweite Folge, Der unsichtbare Feind“, begleitet Star-Forscher wie den Brasilianer Luiz Pereira, den Amerikaner Nathan Wolfe oder der Franzose Xavier Pourrut in die Regenwälder von Südamerika, Asien und Afrika, auf ihren Suchen nach den möglichen nächsten Killern. Unbekannten Viren also, die bald von Tieren auf Menschen überspringen könnten. Bei jedem Ausbruch etwa der Killer-Viren Ebola oder Marburg, befürchten Experten, dass Terrorgruppen sich von erkrankten Patienten in Afrika die Keime besorgen und sie anschließend synthetisch vermehren könnten – wie es die russischen Labors es bereits vor 20 Jahren taten.

In aufwendigen, eigens für diese Reihe produzierten 3D-Animationen werden die nur unter Elektronen-Mikroskopen sichtbaren Viren sichtbar gemacht. Das Fazit der spannenden 45 Minuten kann nur das sein, das der kürzlich verstorbene Nobelpreisträger Joshua Lederberg zog: Viren sind unsere einzigen Konkurrenten um die Herrschaft auf diesem Planeten. Sie sind auf der Suche nach Nahrung – und wir sind ihr Stück Fleisch.“

Die zweite Folge, Der unsichtbare Feind“, begleitet Star-Forscher wie den Brasilianer Luiz Pereira, den Amerikaner Nathan Wolfe oder der Franzose Xavier Pourrut in die Regenwälder von Südamerika, Asien und Afrika, auf ihren Suchen nach den möglichen nächsten Killern: Unbekannten Viren, die bald von Tieren auf Menschen überspringen könnten. Bei jedem Ausbruch, etwa der Killer-Viren Ebola oder Marburg, befürchten Experten, dass Terrorgruppen sich von erkrankten Patienten in Afrika die Keime besorgen und sie anschließend synthetisch vermehren könnten – wie es die russischen Labors bereits vor 20 Jahren taten.

Die Autoren Petra Höfer, Freddie Röckenhaus und Francesca D‘Amicis haben zuvor unter anderem die viel beachtete Reihe Expedition ins Gehirn“ produziert, den im vergangenen Jahr mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten Doping-Zweiteiler Blut und Spiele“ oder die Kult-Doku-Serien Mondän!“ und Tropenfieber“. Das Imperium der Viren“ entstand in Co-Produktion mit einer Reihe von europäischen Sendern. Neben Radio Bremen, Arte und WDR sind etwa die RAI in Italien, RTÉ Irland, YLE Finnland oder UR Schweden beteiligt. Gedreht wurde in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Dänemark, Niederlande, Großbritannien, der Ukraine, den USA, Brasilien, Gabun/Afrika, Kongo, Hongkong und Indonesien.

Facts

Erstausstrahlung
Folge 1: Freitag, 14. November 2008, 20.15 Uhr, arte

    test
  • Feedback

    Was wurden in Frankfurt nicht alles schon für Filme gedreht. Für einen solchen indessen, wie ihn der Kultur-Fernsehsender Arte gerade abgedreht hat, dürfte es bislang nichts Vergleichbares in der Kollektion der Frankfurt-Filme geben. Schauplatz des Geschehens ist die High-Tech-Isolierstation der Universitätsklinik. Im Rahmen der Arte-Doku-Reihe «Das Imperium der Viren» wird der spektakuläre wie dramatische Fall der hoch ansteckenden Virus-Erkrankung SARS nachgespielt. (…) Der Dokumentarfilm (…) wird auch zeigen, wie eng und koordiniert die Ärzte der Uniklinik mit dem Stadtgesundheitsamt und dem hessischen Sozialministerium einerseits, mit den Wissenschaftlern des Hygiene-Instituts und weiterer Forschungs-einrichtungen andererseits zusammenarbeiten. (…) Die Produktionsfirma Colourfield hat den Fall nachgedreht – am Originalschauplatz Uniklinik und mit den Protagonisten vor der Kamera, die seinerzeit beim Kampf gegen SARS ebenfalls an der Front standen: Prof. Brodt zum Beispiel und der Arzt Timo Wolf, dazu das Personal von Feuerwehr und Frankfurter Flughafen. (…) Profitiert habe das Produktionsteam vom persönlichen Engagement der Klinikmitarbeiter. «Da haben alle mitgemacht», sagt Timo Wolf.

    (Frankfurter Neue Presse)

  • Feedback

    Prunkstück des zweiteiligen Doku-Dramas „Das Imperium der Viren“ von Petra Höfer, Freddie Röckenhaus und Francesca D´Amicis sind die in der britischen Zauberschmiede 422 entstandenen Animationen. Die Qualität der Trickbilder ist derart bestechend, dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Kein Wunder, dass das Werk zumal diesen Aufnahmen seine beunruhigende Wirkung verdankt. Wie durch Zauberei scheint die Kamera in die von Viren befallenen Patienten einzutauchen; in Lungen und Blutbahnen wird man Zeuge, wie sich die Eindringlinge im Nu milliardenfach reproduzieren, um dann ihren Wirtskörper in den sicheren Tod zu treiben. Aber auch die Verpackung für die Tricktechnik geht unter die Haut. (…) Dass dieses durchaus komplexe Thema so verständlich dargeboten wird, liegt auch an der Vielzahl von Gesprächen mit diversen Virologen. Die Auswahl dieser Experten steht für eine weitere Qualität der Produktion: Zwar müssen die Aussagen der internationalen Wissenschaftler übersetzt werden, aber das gilt nur für den Inhalt, nicht für die Wortwahl – man braucht kein Mikrobiologe sein, um ihnen folgen zu können. Die Gestaltung tut ein Übriges, um zu verhindern, dass man sich trotz des morbiden Inhalts alsbald ganz krank fühlt. (…) Und angesichts der finsteren Aussichten ist es durchaus beruhigend, wenn die schlechten Nachrichten von einem derart angenehmen Sprecher wie Benjamin Völz überbracht werden.

    (Kölner Stadtanzeiger)

Credits

Buch, Regie, Produktion: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus und Francesca D’Amicis

Darsteller: Bernhard Bauer (Carlo Urbani), Ilaria Restifo (Giuliana Urbani), Hiromi Tojo (Prof. Liu), Sheng Yang (Johnny Chen), Ya Li Abbrederis (Frau Kwan)

Kamera: Johannes Imdahl, Samir Saad, Thomas Schäfer, Marcus von Kleist, Sean Healey, Axel Petrovan

Schnitt: Jörg Wegner

Produktionsleitung: Svenja Mandel

Sprecher: Benjamin Völz

Redaktion: Britta Susann Lübke (Radio Bremen), Gabriele Conze (WDR Köln)

Eine Produktion von colourFIELD im Auftrag von Radio Bremen, ARTE, WDR Köln

Alle Credits

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