
Petra Höfer, geboren in Bremen, studierte nach dem Abitur Germanistik, Sport, Erziehungs- und Sozialwissenschaften in Bochum und Münster. Ihre Examensarbeit schrieb sie über den Schriftsteller Arno Schmidt.
2007 wurde Höfer für den ARD-Zweiteiler "Blut und Spiele - Die Dopingfalle" mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Zuvor war sie mehrere Male sowohl für den Adolf-Grimme-Preis als auch für den Deutschen Fernsehpreis nominiert, unter anderem für Reihen wie "Mondän!", "Expedition ins Gehirn" oder "Unter Deutschen Dächern".
Petra Höfer begann als Volontärin und Redakteurin bei der taz (Die Tageszeitung), später als freie Autorin für Die ZEIT und das ZEITmagazin. Danach absolvierte sie ein Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk und arbeitete dort anschließend als Autorin für die politischen WDR-Sendungen "Zak" und "Monitor". Für den WDR machte sie auch erste lange Dokumentationen, u.a. über Greenpeace und das Europa-Parlament. 1994 gründete Höfer gemeinsam mit Freddie Röckenhaus die Film-Produktionsfirma colourFIELD tell-a-vision.
Als Filmemacher-Duo hat Petra Höfer gemeinsam mit Freddie Röckenhaus bisher über 50 lange Doku-Dramen und Dokumentationen für die Abendprogramme von ARD und ZDF produziert - jeweils in der Multifunktion aus Buchautorin, Regisseurin und Produzentin. Daneben hat sie das 20-teilige Lebensart-Magazin "Der kleine SNOB" (für Arte und den Hessischen Rundfunk) mit einer revolutionären, ausgetüftelten grafischen Oberfläche entwickelt und produziert.
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